Israel-Trail (Shvil) von Jerusalem auf den Oelberg

Juli 23, 2011

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Israel-Trail (Shvil) von Latrun bis Jerusalem

Juli 23, 2011

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Israel-Trail (Shvil) von Cäsarea bis Latrun

Juli 23, 2011

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Israel-Trail (Shvil) vom Karmel bis Cäsarea

Juli 23, 2011

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Radio-Interview ERF Deutschland

Juli 14, 2011

ERF Radio Deutschland am 11.7.2011     http://www.erf.de/index.php?content_item=6828&node=1104

ERF Pop am 11.7.2011    http://www.erf.de/5865-a6000_km_bis_Jerusalem.html?content_item=694


Zu Fuß von Basel nach Jerusalem

Juli 10, 2011

 

 

 

 

 

 

Viele Berge wir haben erklommen

Sind auf dem Ölberg angekommen

Halleluja! Gott ist treu

Wir haben ihn erlebt ganz neu

Sommer, Winter, Tag und Nacht

Durch seine Engel wir wurden bewacht

Mit Gebet, Hilfe und auch Gaben

Habt Ihr viel dazu beigetragen

Wenn Jesus ist mit uns im Boot

Wir überwinden jede Not

IHM und Euch wollen wir Danke sagen

Im Vertrauen auf Gott neue Schritte wagen

Ihr hört von uns aus Jerusalem

Wenn wir haben die Stadt gesehn

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Angels on the Road

Juli 7, 2011

„Ich freue mich so, dass Ihr Ja gesagt habt!“ sagt Atalia mindestens zum dritten Mal mit einem Strahlen in den Augen. Sie und Mark kommen mit uns ins Gespräch, nachdem wir kurz vor Netanja erfahren haben, dass die „Angels on the road“, die Engel am Weg vom Schwil (Israel Trail) zu beschäftigt sind. Für Schwil-Wanderer gibt es in Israel ein einzigartiges Angebot von Helfern, die günstig oder manchmal auch gratis eine Übernachtung, Trinkwasser oder sonstige Hilfe anbieten. Im Norden hat Reut nach der ersten Nacht im Freien spät abends mit unserem Handy vor den verschlossenen Toren eines Moschaws mit solch einem „Engel“ telefoniert. In einem ehemaligen Kindergarten durften wir gegen eine freiwillige Spende für die Unkosten von Wasser und Strom die Nacht verbringen. Wir fanden das großartig. Da wir im Norden häufig im Zelt oder bei Bekannten übernachteten, kam es erst am Abend vor der Begegnung mit Atalia zum zweiten Kontakt mit einem Engel. „Ja, Ihr könnt bei uns schlafen“, antwortete Gil am Telefon. „Super! Ob wir wohl auf der Wiese unser Zelt aufstellen dürfen?“ fragten wir uns. Im Internet stand nur, es gebe dort eine Duschmöglichkeit. Aus unserer Sicht hieß das noch lange nicht, dass wir mit einem Dach über dem Kopf rechnen konnten. Gil kam uns am Strand entgegen und führte uns im Haus in ein Zimmer mit Doppelbett und eigener Dusche. Wir staunten am späten Abend gleich nochmals, als Gils Frau, Anat, uns für später noch zu sich einlud mit den Worten: „Gil macht gerade das Abendessen für uns.“ Wir waren sprachlos. Später erzählte uns Gil, es sei das zweite Jahr, dass er an dem Netzwerk auf dem Schwil teilnahm: „Und letztes Jahr haben etwa 150 Schwil-Wanderer bei uns übernachtet.“ Nachdem uns Anat am Morgen ermutigt hat, das Netzwerk ruhig noch mehr zu nutzen, telefoniert Hanspeter an jenem Tag mit zwei Engeln. Von beiden erhält er eine Absage, da sie keine Zeit haben. Kurz darauf kommt es am Abend zur Begegnung mit Atalia und Mark. Sie sind soeben von einer Reise in die Schweiz zurückgekommen. „Wisst Ihr schon, wo Ihr heute Nacht schlafen werdet?“ fragt Atalia. Wir verneinen.„Kommt doch zu mir ins Kibbuz“, schlägt sie vor. Froh breiten wir kurze Zeit später unsere Matten aus und bemerken: „Wenn die offiziellen Engel zu beschäftigt sind, schickt Gott einfach andere. Wunderbar!“

„Unglaublich!“ sagt Hanspeter mindestens drei Mal. Nördlich von Tel Aviv müssen wir den Fluss Yarkon überqueren. Das Problem ist, dass man auf dem Schwil nur durchs Wasser auf die andere Seite gelangen kann. Doch auch hier hat Gott vorgesorgt. Obwohl unser Wegabschnitt sehr abgelegen ist, steht genau am richtigen Ort und zur richtigen Zeit ein Fahrzeug am Fluss. Für Annemarie ist der Fall klar. Das muss Gott für uns vorbereitet haben. Ohne lange zu überlegen spricht sie die Leute dort an: „Taxi?“ Die zwei jungen Männer diskutieren und der Fahrer gibt uns zu verstehen, wir sollen uns jeweils links und rechts aufs Trittbrett stellen. Kaum haben wir den Fuß auf der anderen Seite auf den Boden gesetzt, fährt unser Taxi auch schon wieder zurück und die zwei Männer sind auch bereits verschwunden. „Danke Herr, dass Du uns sogar zur rechten Zeit ein Taxi geschickt hast!“ Gott hat uns so geführt, dass wir am folgenden Tag bei der Segnung von Yonatan Grimberg dabei sein können. Es ist schön, mit anderen Gottesdienst feiern zu dürfen. Alon, Rajaa‘ und Alons Schwester Karin versorgen uns zudem mit gesunder Kost, wofür wir sehr dankbar sind. Diese drei Engel setzen sich in unterschiedlichen Gemeinden und Programmen ein für die Versöhnung von Juden und Arabern, eine großartige Sache. Am Abend erzählt uns Karin, die ursprünglich aus Deutschland stammt, eindrücklich, wie ein traumatisches Erlebnis von einem Minus zum Plus werden kann (siehe Video).

Beeindruckt hat uns auch die Begegnung mit Hagay am darauffolgenden Tag. Mitten in der ‚Pampa‘ begegnet uns ein Bus. Der Fahrer kurbelt das Fenster herunter und stellt uns die zweitwichtigste Frage: „Habt Ihr genug Wasser?“ Zwar hatten wir morgens unsere Wasserbeutel gefüllt und bei der einzigen möglichen Stelle, einem Industriegebäude, nochmals Nachschub besorgt, aber da es ein sehr heißer Tag ist antworten wir: „Wir sind nicht ganz sicher, ob es reichen wird.“ Eine Sekunde später ist Hagay bereits ausgestiegen, öffnet die hintere Tür und lässt uns unseren Wasserbeutel auffüllen. „Danke Herr, dass Du wieder einen Engel vorbeigeschickt hast!“ sagen wir kurze Zeit später erleichtert. Immer wieder danken wir Jesus auch für die vielen „Engel“, die uns im Verborgenen unterstützen. Manche kennen wir nicht einmal persönlich. Die Liebe von Gott und von Menschen zu erleben, ist für uns ein Privileg und eine große Ermutigung.

Nach seiner Auferstehung fragte Jesus Petrus drei Mal: „Hast Du mich lieb?“ Was für eine Frage! Annemarie hat durch ein mehrjähriges, englischsprachiges Bibelstudium (http://www.bsfinternational.org) zusammen mit über hundert Frauen viel dazu gelernt. In der deutschen Übersetzung heißt es von Jesus, dass er den Willen des Vaters tun wollte. In der englischen Übersetzung steht: „I WANT TO PLEASE HIM.“ (Ich will ihn erfreuen, ihm gefallen). Jesus liebt seinen Vater so sehr, dass er nur das tun will, was seinem Vater gefällt. Dann ist jeder Einsatz ein „Dürfen“ und nie ein „Müssen“. So macht das Leben Freude!

Unsere Freude über die Treue Gottes auf unserer Reise ist unbeschreiblich. Trotzdem werden wir versuchen, sie nach unserer Ankunft am Ziel noch in Worte zu fassen. Morgen packen wir ein letztes Mal unseren Rucksack und steigen auf den Ölberg.Dort ist Jesus aufgefahren in den Himmel und dorthin wird er auch wieder zurückkommen. Was für ein Geschenk, dass er lebt und uns bereits jetzt schon so viel gibt! Wir sind so froh, dass er Ja gesagt hat zu dem Weg, den unser Vater im Himmel für ihn bestimmt hat.

Zwei überaus dankbare Wanderer kurz vor dem Ziel.

Hanspeter und Annemarie

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Karin – Vom Minus zum Plus

Juli 7, 2011

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Auf dem Israel Trail

Juni 26, 2011

„Wo übernachtet ihr? Wie schwer ist der Rucksack? Wie viel Geld habt ihr dabei? Wie viele Kilometer wandert ihr pro Tag? Wo und was esst ihr?“ Diese und viele weitere Fragen wurden uns von aufgeweckten Schülern beim Aufstieg auf den Berg Tabor gestellt. Wenn wir im Herbst wieder in die Schweiz zurückkehren, sind wir gerne bereit, in Schulen, Gemeinden und anderen Einrichtungen von unseren Erlebnissen zu erzählen. Auch wir haben schon durch Erfahrungsberichte anderer profitiert. Als wir in Israel zum ersten Mal Wildschweinen begegneten, pochte unser Herz doch etwas schneller. Wir erinnerten uns an das Buch von Judy Pex. Zusammen mit ihrem Mann legte sie den 940 km langen „Schwil“ von Elat im Süden bis zur libanesischen Grenze im Norden zurück und hielt dabei ihre Eindrücke schriftlich fest. Später wurde ihr Reisetagebuch von Ingeborg Beyeler-Blum übersetzt (deutscher Titel: „Der Israel Trail“) und veröffentlicht. Dort erwähnt Judy u.a., dass Wildschweine durchaus auch Menschen angreifen. Nachdem die borstigen Tiere allerdings am gleichen Tag an mindestens fünf unterschiedlichen Orten vor uns Reißaus genommen hatten, schlugen wir abends in der freien Natur unbesorgt unser Zelt auf. Nachts um halb zwei Uhr jedoch hörten wir dann, wie ein Wildschwein auf unser Zelt zugerannt kam und schnaubend daneben stehen blieb. Hanspeter blinkte mit der Taschenlampe und schon entfernte sich das Tier. Kurz darauf wollte auch ein zweites wissen, wer es wagte, unter dem Sternenhimmel zu schlafen.

Ein paar Tage zuvor begegneten wir nach unserem Besuch in Banias (siehe Video) zwei jungen Frauen, die auch mit dem „Israel Trail“ beginnen wollten. „Dürfen wir mit euch wandern?“ fragten sie im Kibbuz Dan. „Wir könnten hier auf dem Sportplatz übernachten und erst morgen losziehen“, war ihre Idee. „Wir würden gerne die Kühle des Abends noch nutzen, und gleich jetzt losgehen“, antworteten wir. So kam es, dass wir abends nach sechs Uhr gemeinsam mit Yaara und Reut starteten. Am folgenden Tag mussten wir eine kleine Routenänderung vornehmen, da Reut das Wasser ausging. Wir können nun verstehen, weshalb am Rande eines Naturparks hier stets die Warnung zu lesen ist, man solle pro Person mindestens drei oder fünf Liter Wasser mitnehmen. Von anderen Wanderern hörten wir, sie hätten im Süden bis zu acht Liter Wasser mitgeschleppt.

Die Naturwege im Norden sind ab und zu etwas dornig, aber traumhaft schön (siehe Video). Manchmal kamen wir kaum vorwärts, weil es am Wegesrand immer wieder etwas Interessantes zu bestaunen gab. Genau auf dem Streckenabschnitt, auf dem sich der „Israel Trail“ und der „Jesus Trail“ überschneiden, konnten wir uns vor dem Aufstieg auf den Berg Arbel an einem Regenbogen kaum sattsehen (siehe Video). Ein anderes Mal schauten wir zu, wie ein eingerollter Tausendfüßler am Morgen erwachte und langsam seine vielen Füßchen in Bewegung setzte. Einmalig! Wir sind froh, dass wir uns nur um zwei Füße kümmern müssen. Auf dem ersten Streckenabschnitt erkundigten wir uns bei einigen Wanderern, mit welchen Schuhen sie die Strecke von Elat bis in den Norden zurücklegten. Gute Wanderschuhe bewähren sich anscheinend. Auf dem Streckenabschnitt, der hinter uns liegt, war es meist ein Vorteil, dass unsere Schuhe wasserdicht sind. Doch bei den warmen Temperaturen in Israel schwitzen wir darin mehr als uns lieb ist. Anstatt uns auf das Experiment von Sandalen oder neuen Schuhen einzulassen, haben wir uns entschieden, lieber jede Stunde unsere Socken zu wechseln. Bis jetzt kamen wir damit ganz gut zurecht. Letzte Woche durften sich unsere Füße jedoch etwas ausruhen, da wir im Gästehaus Beit Yedidia in Haifa eine „Touristenpause“ einlegten. Mit dem Auto besuchten wir im Norden noch einige Orte, die von der Bibel her interessant sind und auch ein Ehepaar, das Gottes Bewahrung auf ganz besondere Art erleben durfte (siehe Video). Das Nazareth Village finden wir sehr faszinierend, da dort live gezeigt wird, wie man zur Zeit von Jesus lebte und arbeitete (siehe Video).

Spannend war für uns auch, als wir auf den Tag genau zehn Monate nach unserem Start in Basel in der Nähe von Nazareth auf Kana blickten. Dort tat Jesus während eines Hochzeitsfestes sein erstes Wunder und verwandelte Wasser in Wein. Wir erinnerten uns an die zahlreichen Wunder, die wir vor und während unserer Reise bisher erlebt hatten. Vor der Reise liehen uns Marianne und Werner genau zur richtigen Zeit ihr Auto, Christine, Katja und Rahel halfen einen ganzen Tag lang beim Putzen und Einpacken, und Fredi, Walter und Marianne sowie andere transportierten Möbel. Die Liste der Namen der vielen anderen Helfer würde ein paar Seiten füllen. Einen Tisch schenkten wir dem Ländliheim in Basel. Im Austausch dafür durften wir die letzte Nacht vor Reisebeginn bei ihnen schlafen. Annemarie kann sich für „Tauschgeschäfte“ dieser Art begeistern. Ein Mittagessen für einen Putzeinsatz, einen Haarschnitt für die Kinderbetreuung oder eine Vorlesestunde für einen Blumenstrauß. Eine Schwester im Ländliheim hat uns nach unserer Übernachtung ausrichten lassen, sie würde das erste Buch kaufen, falls wir eines schreiben. Auch wenn wir ab und zu ermutigt wurden, ein Buch zu schreiben, schoben wir den Gedanken vor uns her. Selbst ein Verlag nahm drei Anläufe, doch wir wollten zuerst unsere Reise beenden und erst dann entscheiden, ob wir uns auf ein „Buchprojekt“ einlassen sollen oder nicht. Während des Aufstiegs auf den höchsten Berg, den wir in Israel erklimmen mussten, kam uns jedoch eine Idee, wie wir uns dieses Projekt vorstellen könnten. Das Besondere war, dass wir zu jenem Zeitpunkt von einer Wolke eingehüllt waren. Im Norden hiess es, wir könnten während dieser Jahreszeit nicht mehr mit Wolken rechnen, doch Gott hat uns auf dem Meron genau während des Aufstiegs mit einer Wolke beschenkt. Sein Timing ist einzigartig!

Das erlebten wir auch mit einer Einladung, die uns vor einigen Monaten zum 20-jährigen Bestehen der Karmel-Gemeinde in Haifa zugeschickt wurde. Wir konnten es selber kaum glauben, als wir den höchsten Punkt auf dem Karmel genau am Nachmittag vor dem großen Fest erreichten. Interessant ist, dass wir beim Fest auf dem Karmel (siehe Video) direkt hinter einer Schweizerin saßen, deren Herzenswunsch es war, mit jemandem in ihrer Muttersprache über den Glauben sprechen zu können. Für Gott ist nichts unmöglich.

Am Montagmorgen werden wir auf dem Karmel wieder starten und die letzte Strecke in Angriff nehmen. Die folgenden Verse aus dem Psalm 92, die während der Festveranstaltung auf dem Karmel vorgelesen wurden, möchten wir Euch nicht vorenthalten: Das ist ein köstlich Ding, dem HERRN danken und lobsingen deinem Namen, du Höchster. HERR, wie sind deine Werke so groß!

Hanspeter und Annemarie

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Nazareth Village – Leben wie zur Zeit von Jesus

Juni 26, 2011

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